HERPES SIMPLEX2019-04-29T16:04:15+02:00

DER WELTBEVÖLKERUNG
TRAGEN DAS VIRUS IN SICH

Erkrankungen, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) hervorgerufen werden, zählen zu den weitverbreitetsten Infektionskrankheiten der Haut.

In den meisten Fällen zeigt sich eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus in Form von Lippenherpes (Herpes simplex labialis), kann aber auch als Genitalherpes (Herpes simplex genitalis) und in verschiedenen Sonderformen in Erscheinung treten. Die Infektion mit dem Herpesvirus erfolgt meist schon im Kindesalter durch Tröpfcheninfektion oder Berührung und ist nicht rückgängig zu machen – das heißt das Virus verbleibt danach für immer im Körper.

Lippenherpes wird überwiegend durch das Herpes-simplex-Virus vom Typ 1 hervorgerufen, während das Herpes-simplex-Virus vom Typ 2 überwiegend Genitalherpes verursacht. Schätzungsweise bis zu 90% der Weltbevölkerung tragen dieses Virus in sich, jedoch bricht es nur bei circa 20 bis 40 Prozent der Infizierten tatsächlich aus.

Die Herpes-simplex-Viren gelangen sowohl bei Lippenherpes als auch bei allen anderen Formen von Herpes über die Schleimhautzellen beziehungsweise den Genitaltrakt in den Körper. Von dort wandern sie über die Nervenleitbahnen zu den Nervenknoten, den sogenannten Ganglien. Zwar geht das Immunsystem unmittelbar gegen die Viren vor, jedoch befindet sich das Erbgut der Herpesviren in den Zellkernen der Nervenzellen. Die Abwehrzellen erkennen die Viren dann nicht als Feinde und können sie somit auch nicht eliminieren. Dadurch kann das Herpesvirus ein Leben lang in den Nervenzellen überdauern und bei einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden und zur Hautoberfläche wandern.

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