HERPES SIMPLEX neu2019-08-15T15:51:40+02:00

DER WELTBEVÖLKERUNG
TRAGEN DAS VIRUS IN SICH

Erkrankungen, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) hervorgerufen werden, zählen zu den weitverbreitetsten Infektionskrankheiten der Haut.

Meist zeigt sich eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus in Form von Lippenherpes (Herpes labialis), kann aber auch als Genitalherpes (Herpes genitalis) und in verschiedenen Sonderformen vorkommen.

Die Infektion mit dem Herpesvirus erfolgt meist schon im Kindesalter durch Tröpfcheninfektion oder Berührung und ist nicht rückgängig zu machen – das heißt das Virus verbleibt danach für immer im Körper.

Die Herpes-simplex-Viren gelangen sowohl bei Lippenherpes als auch bei allen anderen Formen von Herpes über die Schleimhautzellen beziehungsweise den Genitalbereich in den Körper. Von dort wandern sie über die Nervenleitbahnen zu den Nervenknoten, den sogenannten Ganglien.

Zwar geht das Immunsystem unmittelbar gegen die Viren vor, jedoch verbirgt sich das Erbgut der Herpesviren in den Zellkernen der Nervenzellen. Die Abwehrzellen erkennen die Viren dann nicht als Feinde und können sie somit auch nicht eliminieren. Dadurch kann das Herpesvirus ein Leben lang in den Nervenzellen überdauern und bei einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden und zur Hautoberfläche wandern.

Damit der störende Herpes schnell wieder verschwindet, sollte man die Ursachen eines Ausbruchs kennen und möglichst schnell eine geeignete Therapie mit einem Virostatikum einleiten.

Lippenherpes – typische Symptome

Ein leichtes Kribbeln auf der Lippe, ein unangenehmes Spannungsgefühl – das sind meist die ersten Anzeichen von Lippenherpes. Jetzt ist es wichtig, schnell mit der Behandlung zu beginnen, damit die Entzündung einen möglichst schmerzfreien Verlauf nimmt.

Je nach Erkrankungsphase verändern sich die Symptome und zeigen an, in welcher Phase man sich gerade befindet. Man sollte versuchen, möglichst beim Einsetzen der ersten Anzeichen – wie dem Kribbeln und Brennen an der Lippe – die Therapie zu starten. Zu den typischen Symptomen von Lippenherpes gehören:

  • Kribbeln an der Lippe
  • Jucken, Brennen und Spannungsgefühle
  • schmerzhafte, nässende Herpesbläschen, später Krustenbildung durch geplatzte Bläschen
  • Schwellungen der Lymphknoten
  • Fieber

Obwohl ein Herpes-Ausbruch in den meisten Fällen zwar unangenehm , aber harmlos ist, haben Betroffene oft das Gefühl, unattraktiv zu sein und möchten sich ungern in der Öffentlichkeit zeigen. Doch statt sich aus dem sozialen Miteinander zurückzuziehen, sollte man lieber so früh wie möglich handeln und zum Beispiel eine Lippenherpes-Creme mit einem Virostatikum wie Pencivir bei Lippenherpes anwenden.

Lippenherpes – die häufigsten Auslöser und Ursachen

Wer das Herpes-simplex-Virus erst einmal im Organismus trägt, kann bei einer Schwächung des Immunsystem jederzeit von den Symptomen betroffen sein, da das Virus im Körper ruht und, ausgelöst durch verschiedenste Faktoren, möglicherweise wiederkehrend ausbricht. Die Hauptauslöser für einen Herpes-Schub sind psychische Belastungen jeglicher Art; beispielsweise Stress, Anspannung, starker Ekel, Übermüdung oder Ängste. Wenn man die Gefahr der folgenden Auslöser auf ein Minimum reduziert, kommt es seltener zu einem Ausbruch von Lippenherpes, auch wenn man das Virus bereits in seinem Körper trägt:

  • Entzündungen und Infektionen mit Bakterien, Viren oder anderen Krankheitserregern
  • UV-Strahlungen und Klimaveränderungen
  • Stress und Anspannung
  • Hormonschwankungen, z.B. aufgrund der Wechseljahre oder des Zyklus
  • Starke Ekelgefühle
  • Kleine Verletzungen an der Lippe

Tipps aus der Praxis: Wie Sie Herpes „den Mund verbieten“

Selbst wenn man sich an alle Tipps zum Vermeiden eines Lippenherpes-Ausbruchs hält, kann es hin und wieder vorkommen, dass Kribbeln, Jucken und Bläschen an den Lippen trotzdem auftauchen. In diesem Fall sollte man auf eine effektive Therapie mit einer Lippenherpes-Creme vertrauen. Doch es kommt auch darauf an, selbst zu entscheiden zur bestmöglichen Unterstützung und Beschleunigung des Heilungserfolgs beizutragen. Folgende Punkte dienen als Leitfaden, um dem Herpes schnell und wirksam den Kampf anzusagen:

Rechtzeitigkeit: Sobald man die ersten Anzeichen auf der Haut bemerkt, wird die Anwendung eines Virostatikums wie Penciclovir empfohlen.

Regelmäßigkeit: Besonders praktisch ist eine Lippenherpes-Creme, die man täglich etwa alle zwei Stunden aufträgt.

Hygiene: Den Kontakt mit infektiösen Bläschen gilt es zu vermeiden. Am besten trägt man die Lippenherpescreme mit Wattestäbchen auf, wäscht nach dem Kontakt mit befallenen Hautpartien gründlich die Hände und vermeidet es, während einer akuten Erkrankung infektionsanfällige Partien wie Augen, Nase und Genitalbereich zu berühren.

Vorsicht: Die Bläschen sollte man nicht aufstechen und ausschließlich mit sauberen Fingern oder besser unbenutzten Wattestäbchen berühren!

Dauer: Es ist wichtig, die Behandlung bis zum Abklingen der Symptome fortzusetzen – in der Regel kann die Lippenherpes-Creme nach Einsetzen der Verkrustungsphase abgesetzt werden.

Echte Strategien zur Vermeidung einer Ansteckung

Wenn man noch nicht an Lippenherpes erkrankt ist und vermeiden möchte, sich mit Herpes-simplex-Viren anzustecken, helfen die folgenden Tipps dabei:

  • Den Kontakt mit infektiösen Bläschen vermeiden. Das heißt, bei einer Infektion die Lippenherpescreme am besten mit Wattestäbchen auftragen.
  • Engen Hautkontakt mit anderen Personen vermeiden.
  • Während eines Lippenherpes-Ausbruchs vorsichtig sein bei der Verwendung von dekorativer Kosmetik. Das Herpes-Virus kann auf der Oberfläche von Lippenstiften einige Zeit überdauern – die Gefahr einer (erneuten) Selbstinfektion ist groß.
  • Geschirr, Besteck, Gläser, Zahnbürsten und Handtücher nicht mit anderen Menschen teilen.
  • Beim Stillen besonders auf Sauberkeit achten und vorher die Hände gründlich waschen.
  • Auf Kontaktlinsen verzichten! Das Virus kann leicht über die Hände ins Auge gelangen und zu Schädlingen führen.
  • Während eines akuten Herpesausbruchs die Zahnbürste desinfizieren. Dies verhindert eine Ausbreitung der Herpesinfektion. Nach Abheilen des Lippenherpes sollte man die Zahnbürste komplett austauschen.

Aber auch alle, die bereits sicher sind, das Virus in sich zu tragen, sollten diese Strategien beherzigen, um ihre Mitmenschen nicht zu infizieren. Da Herpesviren per Schmierinfektion oder Tröpfcheninfektion übertragen werden, gilt es grundsätzlich, den Austausch von Körperflüssigkeiten und engen Hautkontakt zu vermeiden. Während die Schmierinfektion mit HSV über Körpersekrete wie Speichel zum Beispiel bei der gemeinsamen Nutzung von Essgeschirr erfolgt, werden Tröpfcheninfektionen aerogen, also über die Luft übertragen. Besonders ist das beim Husten und Niesen der Fall.

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